Yoga Reisen - mit der Kraft der Ruhe
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Unser Angebot des Monats zu Yoga-Reisen und Yoga-Kuren!Ferienkurs mit Kundalini Yoga vom 26.03. bis 02.04.2010

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Yoga als Lebensstil

Ursprung des Yoga und seine Bedeutung in der heutigen Zeit
Zusammenspiel von Körper, Atem und Geist
Yoga als ganzheitlicher Weg zu Lebensfreude und Entspannung

Ursprung des Yoga und seine Bedeutung in der heutigen Zeit

Der Yoga ist eine Wissenschaft vom Menschen, die seit mehr als 3000 Jahren in Indien entwickelt wurde. Bis heute wird sie immer weiter und feiner ausdifferenziert und mehr und mehr an die Bedürfnisse des (modernen) Menschen angepasst. Der Yoga war ursprünglich eine reine Technik, erschaffen, um sich der Struktur des Geistes bewusst zu werden und ihn von all den Mustern zu reinigen, die seine Klarheit und Bewusstseinskraft behindern.

Vor ca. 1400 Jahren begannen die Yogameister zu verstehen, dass es sinnvoll ist und vor allem auch nachhaltiger, wenn der Körper mit in die Yogapraxis einbezogen wird. Sie entwarfen eine Vielzahl von Übungen, um Körper und Geist in Gleichklang zu bringen, aber auch die unterschiedlichen Zustände des Seins zu erfahren. So wird der Übende zum "Berg", "Baum", zur "Katze" oder zum "Helden" und kann in der Begegnung mit dem körperlichen Ausdruck einer Yogahaltung, des asana, viel über sich selbst erfahren.

 

Zusammenspiel von Körper, Atem und Geist

„Solange der Atem bewegt ist, ist der Geist bewegt. Sobald der Atem unbewegt ist, ist der Geist unbewegt und der Yogi erreicht die vollkommene (innere) Regungslosigkeit. Darum soll man den Atem ganz still werden lassen.“ (Hatha Yoga Pradipika, II, 2)

Das Geheimnis, das die Übungen wirken lässt, ist die innige Verbindung von Körper, Atem und Geist in der Yoga-Praxis. Der Yoga lädt uns ein, mit großer Achtsamkeit mit uns umzugehen, uns selbst zu erforschen und mehr und mehr unser richtiges Maß zu finden. Ob uns das gelingt, zeigt uns der Atem. Wird er weit und entspannt, dann sind wir auf dem richtigen Weg und haben die uns angemessene »Dosierung« im Üben wie auch bei den Verrichtungen unseres Alltags gefunden. Wird er enger oder stockend, dann haben wir uns sicherlich etwas körperlich übernommen oder zu stark konzentriert.

So lernen wir, den Atem als »Leitseil« zu erfahren und Atem-Achtsamkeit nicht nur in der Yoga-Praxis sondern auch zunehmend im Alltag zu entwickeln. Immer dann, wenn der Atem fließt, wenn er ruhig und tief ist, kommen wir dem Zustand des Yoga nahe. Solch ein Atem zeigt, dass unser Geist ruhig und klar geworden ist und dass wir bewusst und klar bei dem sind, was wir gerade tun.

 

Yoga als ganzheitlicher Weg zu Lebensfreude und Entspannung

Ein Weg, um unsere Energien zwischen Lebensfreude und Gelassenheit auszugleichen ist der Hatha-Yoga. Die Silbe Ha heißt Sonne und tha heißt Mond. Die Sonne steht für unser aktives, nach außen gewandtes Leben und den Verstand, der Mond für die Ruhepausen, das In-sich-gehen, die Gefühle und die Intuition. Sonne und Mond werden im Yoga als Polaritäten angesehen – wie die zwei Seiten der einen Medaille. Wenn wir nur einen dieser Pole leben, dann werden wir in ein Ungleichgewicht kommen, und zwar vor allem, wenn wir immer nur dem aktiven – heißen – Sonnenaspekt Raum geben.

Auch Stress ist in diesem Bereich angesiedelt, denn dauernd aktiv und gefordert sein, dauernd entscheiden müssen, immer voll konzentriert zu sein, bedeutet für unseren Organismus Stress. Er ist nicht gemacht für eine solche Lebensweise, denn er ist ganz stark an Rhythmen orientiert. Mit den Methoden des Hatha-Yoga können Sie lernen, mit bestimmten Körperhaltungen, Atemübungen oder Kurzmeditationen Körper und Geist den benötigten Ausgleich anzubieten. Sie können lernen, sich immer wieder kurzfristig nach innen zurück zu ziehen, ohne dass Ihre Umgebung es auch nur mitbekommt. Nach und nach wird es Ihnen wahrscheinlich zur Gewohnheit werden, solche Minipausen zur geistigen Regeneration in Ihrem Alltag zu etablieren. Sie werden merken, dass sie Ihnen besser tun, als die üblichen Kaffee- und/oder Zigarettenpausen. Die Yoga-Minipausen bewirken langfristig, dass sie von den Anforderungen des Alltags nicht mehr so erschöpft sind und Ihr Nervensystem sich allmählich ausgleicht.

Text und Rechte: Anna Trökes, Dezember 2008

 

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